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Was ist EBITDA?

EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization — ein Mass für operative Profitabilität ohne Finanzierungs- und Bilanzierungseffekte.

EBITDA blendet Kapitalstruktur, Steuerregime und Abschreibungswahl aus und nähert den operativen Cashflow an.

Dominantes Mass bei M&A: Bewertungen in EBITDA-Multiples (z. B. 8× EBITDA); auch Bankkredite werden so dimensioniert.

Kritik: kapitalintensive Geschäfte werden überschätzt. Buffett: 'Glaubt das Management, die Zahnfee zahlt CapEx?'.

Formel
EBITDA = Nettogewinn + Zinsen + Steuern + Abschreibungen
Beispiel

SaaS-Firma mit EUR 10M Umsatz, EUR 6M OpEx, EUR 1M Abschreibung, EUR 0,5M Zinsen: EBITDA EUR 4M (40 % Marge).

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Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

EBITDA = Cashflow?+

Nein. Working Capital und CapEx fehlen.

Warum Multiples?+

Vergleichbar über Kapitalstrukturen und Steuern hinweg.

Gute EBITDA-Marge?+

Branchenabhängig: Software 30–50 %, Industrie 10–20 %, Supermärkte 3–6 %.