EuroCalc

Beratungs- & Freelancer-Stundensatz-Rechner 2026

Die meisten Freelancer setzen ihren Stundensatz zu tief an, weil Ferien, Krankheit, Admin, Steuern und Marge fehlen. Dieser Rechner wandelt Ihr gewünschtes Netto-Jahreseinkommen in einen verteidigbaren Stundensatz für CH, DE, FR oder IT um. Zieleinkommen, Arbeits-/Ferienwochen, fakturierbare Stunden pro Tag, Anteil nicht-fakturierbarer Zeit und Geschäftsausgaben eingeben. Beispiel: Ein Schweizer Freelancer mit Ziel CHF 100'000 netto, 45 Arbeitswochen, 5 Ferienwochen, 6 fakturierbare Stunden/Tag, 30 % nicht-fakturierbar und CHF 1'500/Monat Aufwand braucht rund CHF 160/h — mit 20 % Gewinnmarge ca. CHF 195/h. Stand Juni 2026.

Minimaler Stundensatz
184 CHF/h
Empfohlener Stundensatz
221 CHF/h
Tagessatz
1.765 CHF
Wochensatz
7.060 CHF
Benötigter Jahresumsatz
208.495 CHF
Fakturierbare Stunden / Jahr
945 h
Einkommen vs Kosten beim empfohlenen Satz

So nutzen Sie den Rechner

  1. 01Gewünschtes Netto-Jahreseinkommen eingeben.
  2. 02Land wählen — Steuern und Sozialabgaben unterscheiden sich.
  3. 03Arbeits- und Ferienwochen realistisch anpassen.
  4. 04Fakturierbare Stunden/Tag und Anteil nicht-fakturierbar setzen.
  5. 05Monatsausgaben, Debitorenausfall % und Gewinnmarge ergänzen.
Das Wichtigste
  • Selbständige Freelancer in CH zahlen 10,0 % AHV plus volle Einkommenssteuer.
  • Realistische Fakturierungsquote: 50–65 % der Arbeitsstunden.
  • 5–10 % Debitorenausfall einkalkulieren — Rechnungen werden nicht immer bezahlt.
  • 20 % Gewinnmarge oben drauf deckt schwache Monate und Reinvestition.
  • Tagessatz ≈ Stundensatz × 8; Wochensatz ≈ Tagessatz × 4 (mit Rabatt).

Häufig gestellte Fragen

Wie setze ich meinen Freelance-Stundensatz?

Vom gewünschten Netto-Einkommen ausgehen, Geschäftsausgaben und Steuern dazu, durch realistisch fakturierbare Jahresstunden teilen und 15–25 % Gewinnmarge hinzufügen.

Wie viele Stunden kann ein Freelancer wirklich pro Jahr fakturieren?

Nach Ferien, Krankheit, Admin und Marketing meist 800–1'200 Stunden — deutlich weniger als die 1'800–2'000 eines Angestellten.

Soll ich eine Gewinnmarge einrechnen?

Ja. Ihr Lohn deckt nur den Lebensunterhalt; die Gewinnmarge puffert schwache Monate, Investitionen und Weiterbildung.

Wie behandle ich die MWST im Satz?

Stundensatz immer exkl. MWST kommunizieren. Über CHF 100'000 Umsatz in CH (bzw. EU-Schwellen) MWST auf die Rechnung addieren.

Stundensatz oder Pauschalpreis?

Pauschalen rentieren oft mehr bei effizienter Lieferung. Den Stundensatz als Untergrenze verwenden — nie einen Pauschalpreis unter dem Minimum anbieten.