Der Franken ist seit 1850 nationale Währung. Herausgegeben von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), zirkuliert er als Noten (10, 20, 50, 100, 200, 1'000) und Münzen (5, 10, 20, 50 Rappen; 1, 2, 5 Franken). Liechtenstein nutzt den CHF per Staatsvertrag.
Der CHF ist strukturell stark: in Krisen kaufen Investoren ihn und treiben ihn gegenüber EUR und USD nach oben. Von 2011 bis 2015 begrenzte die SNB EUR/CHF auf 1.20; seit Aufhebung der Untergrenze handelt der Kurs zwischen 0.95 und 1.10 – 2022 erreichte er Parität zum Euro.
Ein starker Franken verbilligt Importe und Auslandsferien, schadet aber Export und Tourismus. Die SNB interveniert regelmässig via Devisenkäufe gegen übermässige Aufwertung und hält die Inflation im Zielband 0–2%.
Wer aus der EU eine Schweizer Uhr für CHF 5'000 kauft, zahlt bei EUR/CHF 0.96 rund EUR 5'200, bei 1.07 nur EUR 4'700 – ein 10%-Schwung, einzig wechselkursbedingt.