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Was ist 13. Monatslohn (Schweiz)?

Der 13. Monatslohn ist die schweizerische Gepflogenheit, Angestellten zusätzlich zu den zwölf Monatslöhnen einen weiteren Monatslohn auszuzahlen – meist im November oder hälftig auf Sommer und Dezember verteilt.

Der 13. Lohn ist in der Schweiz nicht gesetzlich vorgeschrieben, jedoch in den allermeisten Arbeitsverträgen und nahezu allen Gesamtarbeitsverträgen üblich. Er muss im Vertrag explizit erwähnt werden – ohne Erwähnung besteht kein Anspruch.

Die meisten Arbeitgeber zahlen den ganzen 13. im November oder hälftig Juni/Dezember. Mitarbeitende mit Ein- oder Austritt unterjährig erhalten ihn pro rata. AHV-, ALV-, BVG-, Unfall- und Einkommenssteuerpflicht wie beim Monatslohn.

Einige Branchen (Banken, Beratung) ersetzen den 13. durch einen vertraglich definierten Jahresbonus. Die Darstellung 'CHF X × 13' statt 'CHF Y × 12 + Bonus' ist psychologisch verbreitet und erleichtert Vergleiche mit ausländischen Lohnangeboten.

Formel
Monatlicher Bruttolohn × 13 = Jahresbruttolohn (bei vertraglichem 13.)
Beispiel

Ein Vertrag mit CHF 6'500 Monatslohn × 13 = CHF 84'500/Jahr: 12 normale Lohnabrechnungen à CHF 6'500 plus zusätzliche CHF 6'500 Ende November.

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Verwandte Begriffe

Häufige Fragen

Ist der 13. obligatorisch?+

Nicht von Bundesrechts wegen (ausser bei einigen GAV). Vertraglich – Offerten genau prüfen.

Wie wird der 13. besteuert?+

Wie ordentlicher Lohn – AHV, BVG, ALV, Unfall, Steuern. Als Einmalauszahlung kann er den Monatstarif der Quellensteuer hochtreiben.

Bedeutet ein 13. einen 13%-Lohnsprung?+

Gegenüber flachem 12-Monats-Lohn beim gleichen Monatsbetrag: ja, +8.33% Jahresbrutto. Offerten auf Jahresbasis vergleichen.