Debitkarten haben Bargeld im Alltag weitgehend ersetzt: in der Schweiz Maestro, V PAY, Debit Mastercard; in Deutschland girocard und V PAY; in Frankreich Carte Bancaire und Visa Debit; in Italien Bancomat und Visa Debit. Beim Tippen, Stecken oder Wischen prüft der Herausgeber den Saldo in Echtzeit.
Der Hauptvorteil gegenüber Kreditkarten: Sie können nur ausgeben, was Sie haben. Nachteil: schwächerer Käuferschutz; gestohlene Kartendaten leeren das Konto direkt. Für Online-Shopping und Reisen bevorzugen viele die Kreditkarten-Pufferschicht.
Debitkarten sind unentbehrlich für Bargeldbezug — am eigenen Bankomaten gratis, bei fremden Banken CHF 2–5. Tageslimiten prüfen (typisch CHF 5'000 Ausgaben, CHF 2'000 Bargeld) und kontaktlose, Online- oder Auslandsnutzung per App freischalten.
Eine Kundin bezahlt CHF 87.50 bei Coop mit Debit Mastercard. Das Terminal fragt das PostFinance-Konto, bucht ab, autorisiert den Händler — in etwa zwei Sekunden. Im E-Banking sofort sichtbar.