Shorts zahlen Leihgebühr und Dividenden während der Leihe. Max. Gewinn 100% (Kurs auf 0); max. Verlust theoretisch unendlich. Daher Margin, harte Leihverfügbarkeit, ggf. Forced-Buy-to-Cover beim Rückruf.
Wichtige Rolle für Preisbildung und Betrugsaufdeckung. Hindenburg, Muddy Waters und Citron deckten Wirecard, Luckin Coffee und Adani auf. FINMA und EU verlangen Offenlegung von Nettoshorts ≥0,5% des ausgegebenen Kapitals.
Retail nur mit grosser Vorsicht. Risikoprofil (unbegrenztes Downside, gedeckeltes Upside, laufende Kosten) ist invers zur Long-Anlage und fordert engeres Risikomanagement. Meiste Retail-«Shorts» nutzen Puts oder Inverse-ETFs als gedeckelte Alternativen.
Trader shortet 100 XYZ zu CHF 50 (CHF 5'000 Erlös), Leihgebühr 2% p.a. Drei Monate später Kurs CHF 35: Cover für CHF 3'500. Gewinn CHF 1'500 − CHF 25 = CHF 1'475 (29,5% auf Margin in 3 Monaten). Bei Anstieg auf CHF 80: Verlust CHF 3'000.