Neobanken entstanden Mitte der 2010er: Revolut, Wise, N26, Monzo, Starling, bunq und in der Schweiz Neon, Yuh, Zak. Einige mit eigener Banklizenz (N26, Revolut UK/EU, Starling), andere als E-Geld-Institute mit lizenziertem Backend-Partner. Kundenseitig ähnlich — Kontoeröffnung in 5–10 Minuten per Pass-Scan, kostenlose Debitkarte, Multi-Currency-Wallet, App-Kategorisierung.
Für Reisende und Vielfachwährungsnutzer sind Neobanken deutlich günstiger als Filialbanken: Revolut und Wise rechnen nahe Interbank um (0,5–1% Spread), klassische Banken 2,5–4%. Für das Gehaltskonto ist die Einlagensicherung wichtig: mit Banklizenz volle EUR/CHF 100'000, mit E-Geld-Lizenz nur Safeguarding ohne Versicherung.
Neobanken vorerst neben, nicht statt einer Hausbank. Lohnkonto bei einer Schweizer Bank für Lastschriften, Lohnzahlung und Säule-3a-Einzahlung, Neobank-Karte für Reisen, Online-Abos und währungslastiges Ausgaben. Kombiniert: das Beste aus beiden Welten zu nahezu null Kosten.
Ein Vielreisender gibt CHF 4'000/Jahr in Fremdwährung aus. Mit UBS Visa bei 2,5% Aufschlag: CHF 100 Kosten. Mit Revolut Standard (gratis) ca. 0,5% Aufschlag, spart CHF 80 — plus 1% Cashback bei ausgewählten Händlern.